Nachtrag: Abschied von Island

Durch das stürmische Wetter passierte nicht mehr viel am letzten Tag in Reykjavik, hier noch ein paar Eindrücke.

 

Auch die Weiterreise zum Flughafen, mit Übernachtung im einzigen Hotel am Flughafen verlief unspektakulär.

 

Leider ist uns die Aurora Borealis (Polarlicht) bis zum Schluss verwehrt geblieben (durch sehr bewölkte Nächte und niedrige Sonnenaktivität). Aber nach dem eine Mitarbeiterin des letzten Gästehauses uns sagte, dass sie in ihren 8 Jahren in Island nur etwas 5 mal dieses Phänomen gesehen hatte, wurde uns schon klar das man viel Glück haben muss.

Schöne Grüße an alle fleißigen Leser, wir sind noch etwas unserer Japan-Sehnsucht nachgegangen ( in Düsseldorf 😉 ).

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Aurora & Suppe in Reykjavik

Da sich das Polarlicht vor uns versteckt, haben wir uns entschieden den Tag mit dem „Aurora Reykjavik“ Museum zu beginnen. Neben den wissenschaftlichen und mythologischen Informationen zu dem Thema bietet das Museum Videos auf Kinoleinwand und Virtualreality-Brillen an.

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Von dort ging es zum Mittagessen zum Ramen Mono, also japanische Nudelsuppe.

 

Am Nachmittag ging es in die Innenstadt. Eine Runde um die von Außen sehr imposant wirkende Kirche im Zentrum von Reykjavik. Von Innen ist sie allerdings recht schlicht.

 

Außerdem einmal entlang der Einkaufsstraße, in welcher einem besonders Häuser auffallen, die im Graffiti-Stil verschönert wurden.

 

Zum Abschluss des Tages gab es noch mal Suppe, dieses mal aber isländisch im Brotleib. Das Restaurant Svarta Kaffið (~Der schwarze Kaffee~) sieht eher wie ein Pub aus und bietet zum Essen nur zwei verschiedene Suppen pro Tag.

 

Ankunft in Reykjavik

Heute sind wir nach Reykjavik umgezogen, da wir das Auto erst am Nachmittag abgeben mussten, konnten wir noch einen Ausflug in den Randbereich der Stadt unternehmen …

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… naja, vielleicht waren wir zu sehr davon inspiriert, dass alle Ferienwohnungen und Cafés hier mit IKEA-Deko voll gestellt sind ^^

Direkt nach der Rückgabe des Autos brach dann auch noch Japan-Sehnsucht aus 😉

Erst ging es in den großen Comic-Laden …

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… und danach noch Sushi / Nudelsuppe essen (beides lag in einem Einkaufszentrum direkt neben der Auto-Vermietung).

Zum Highland Center und Zurück

Heute haben wir uns für eine Fahrt ins Tal des Þjórsá (der erste Buchstabe ist übrigens so etwas ähnliches wie ein T) entschieden. Der Fluss hat sehr abwechslungsreiche Formen und die Straßen führen bis zum „Highland“.

Unser erstes Ziel war der Wasserfall Þjófafoss. Die letzten 3km dorthin sind allerdings nur ein Feldweg (der auf Googlemaps nicht eingezeichnet ist), man ist also nie so ganz sicher ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist. Schließlich kommt man zu einem kleinen Parkplatz, mit einem Tor das zum Wasserfall führt.

Der Anblick des Wasserfalls war wunderschön, auch wenn er zur Zeit etwas wenig Wasser führt.

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Weiter ging es zum Tröllkonuhlaup, hier wirkte leider nichts wie ein Wasserfall durch das niedrig Wasser. Dafür nahmen die Wolken am Himmel immer interessantere Formen an.

Weiter ging es die mehr oder weniger befestigten Straßen bis zum Hrauneyjar ( Highland Center ).

Die weiter führenden Straßen sind nur für Geländewagen ausgelegt und die meisten bereits bei der jetzigen Witterung offiziell gesperrt.

Nach einem Kaffee im Highland Center ging es weiter zum Gaukshöfði, einem Felsen bei dem der Fluss eher einem Flussdelta ähnelt. Nach einem Blick von der sehr windigen Spitze gab es im Auto Mittagessen.

Die vielen schwarzen Strände bei Vík

Nach eineinhalb Stunden Autofahrt und einer leckeren warmen Suppe ( https://www.thesoupcompanyiceland.com/ ), besuchten wir den Strand direkt bei Vík.

Weiter zum nächsten Strand Reynisfjara, mit seinen Basaltsäulen und Aussicht auf unser drittes Ziel …

Es ging weiter zur Dyrhólaey, einer halb Insel mit guter Aussicht über Meer und Strände. Außerdem hat das Meer ein großes Felstor ausgespült. Das zweite Bild zeigt den Blick nach Westen, wo sich die schwarzen Strände noch sehr weit fortsetzen.

Zum Abschluss noch ein Zwischenstopp beim Skógafoss …

Auf der Rückfahrt kam der Schnee wieder zurück und innerhalb von 20 Minuten war alles wieder schön weiß.

„Golden Circle“ (gekürzte Version ;) )

Die bekannteste Touristen Tour in Island ist der „Golden Circle“, einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen in einem ringförmigen Straßennetz, welches gut mit den Reisebussen abgefahren werden kann.

Wir haben uns heute beschränkt auf den großen Wasserfall (Gullfoss), heiße Quellen und einem erkalteten Vulkankrater.

Als erstes ging es zu Gullfoss, damit wir die längste Fahrtstrecke (1Stunde von Selfoss) gleich in der Morgendämmerung abgehackt haben. Ein sehr kalter Wind wehte über die Ebene, weshalb wir nur für einen kurzen Blick das Auto verlassen haben. Ach ja um uns herum wuselten ca. 2-3 Busladungen Touristen, da das Gelände aber weitläufig genug angelegt wurde verläuft sich das gut.

Weiter ging es zu den heißen Quellen, die den Begriff „Geysir“ definiert haben … aber zu erst eine Mittagspause.

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Frisch gestärkt ging es zum Strokkur, dem zur Zeit aktivsten Geysir in dieser Gegend. Bei dem sich immer eine große Menschenmenge versammelt, um auf den nächsten Ausbruch zu warten (ca. alle 10 Minuten). Neben der Hauptattraktion gibt es noch einige brodelnde Becken in denen Wasser vor sich hin kocht. Trotz der ganzen Wärme im Boden war die Luft eisig kalt und ein unangenehmer Wind peitschte auch hier über die Ebene.

Zum Abschluss des Tages ging es noch zum Kerið Krater, dieser kleine mit Wasser gefüllte Krater kann für 400 ISK (~2,90€) angeschaut werden. Ein Weg führt oben am Kraterrand entlang und eine Treppe führt runter in den Krater. Das Wasser hatte schon einige Zentimeter Eis gebildet, woran man gut sieht das hier alles erkaltet ist.

 

… und ja für den 2.11. gibt es keinen Bericht, an dem entspannten ersten Tag in Selfoss ist nichts aufregendes passiert. (Doch, es gab Dampfnudeln mit Isländischer Hefe und gemacht im Topf aufgrund mangelten Deckel für die Pfanne 😉 hat gut geklappt, Gruß Netti)

Weiterreise nach Selfoss

Wieder ein paar Impressionen von der Strecke … Pferde, Berge, Fjorde, heiße Quellen …

… und irgendwo mitten in der Landschaft ein Geothermiekraftwerk (bei dem man erst Mal nur Dampfsäulen sieht).

Ach ja und nach einem kleinen Abstecher in einen Fjord, führte uns das Navi auf eine kleine Nebenstrecke, direkt in eine 6km lange Baustelle. Die Straßenoberfläche war auf ganzer länger bereits abgetragen und man fuhr auf einer erdigen Piste ( laut http://www.road.is ist es die einzige Baustelle in ganz Süd-Island, aber dort hatten wir vor der Fahrt nicht geschaut und Vorwarnung gab es keine bei der letzten Abbiegung ~10km vorher °° ).

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Reisetag

Die meiste Zeit ging heute für das Fahren drauf also gibt es ein paar Impressionen von der vorbei geflogenen Landschaft.

 

Für die Übernachtung haben wir ein Landhotel ausgesucht, das zur Hälfte auch ein Bauernhof ist.