Tag28: Enoshima, Kamakura und Ende

Den letzten Tag unserer dies jährigen Reise, verbrachten wir an der Küste südlich von Tokyo. Dieses mal fuhren wir zu erst nach Enoshima um die Insel auch mal bei Tageslicht zu sehen (2015 waren wir hier zum Sonnenuntergang). Morgens als wir ankammen war die Luft noch klar genug um Mt.Fuji in der Ferne zu sehen, noch bevor es Mittag wurde war er schon hinter schleier Wolken vollständig verschwunden.

Auf der Insel gönten wir uns dieses mal das Ticket für den Aussichts-Turm und der Blick war echt beeindruckend.

Gegen Mittag ging es dann weiter mit der Bahn nach Kamakura.

Statt die altbekannten Tempel, Schreine und den dicken Budder zu besuchen, bummelten wir durch die Stadt und besuchten eine „deutsche“ Konditorei und aßen eine „deutsche“ Wurst im Brötchen.

Mit Bildern vom Tokyo Tower mit „Helloween“-Spezial-Beleuchtung beenden wir die Berichterstattung für dieses Jahr. Vielen dank für alle treuen Leser. Nächstes Lebenszeichen per SMS aus Tettnang heute Abend gegn 22 Uhr 😉 .

Tag27: Bummeln durch Tokyo

Da die meisten Geschäfte erst nach 10 Uhr aufmachen, ging es morgens erstmal in den Hibiya Park (den hatten wir uns bis jetzt noch nie angeschaut). Es ist ein kostenloser Park in der nähe des Kaiserpalasts, mit einer großen Fläche für Veranstaltungen. Heute war dort der letzte Tag einer Gartenschau. Und so geniessen wir den Duft der Blümchen.

Weiter ging es mit der U-Bahn nach Shibuya, wo Stefan Stundenlang nach CDs suchte. So verging die Zeit bis Mittags, wo wir dann kurz einen Bogen durch Shibuya weiter liefen und dabei einen Laden mit „Vegetarian Ramen“ fanden. Die Ramen waren sehr lecker. (Es war der Laden mit dem Eingang Links, also im Keller unten … nicht zu verwechseln mit dem im „2F“)

Nach einem Abstecher in den Disney-Store ging es weiter Richtung Meji-Schrein.

Als Abschluss noch mal kurz nach Shinjuku in ein Kaufhaus (aber davon gibt es auch keine Bilder :/ ) … und dann wurde es auch schon dunkel und wir fuhren zurück zum Hotel.

Tag26: Herbstliches Nikko

Heute ging es in den bei Touristen sehr beliebten Ort Nikko, ca. 2 Stunden Bahnfahrt nördlich von Tokyo. Dieses mal wollten wir aber nicht zu den Tempeln die als Weltkulturerbe deklariert sind, sondern tief in die Natur hinter der Stadt. Also in einen (vollgestopften) Bus 1,5 Stunden hochgefahren zum Yutaki Wasserfall. Von dort ging es dann nach einer Nudelsuppe durch das Hochmoor zu Fuss 5km über eine Holzweg.

Nach dem uns extra gesagt wurde, dass wir uns rechtzeitig auf den Weg machen sollten um zu den letzten Zügen um ~17 Uhr zu kommen (die noch mit unserem Spar-Ticket nutzbar sind), stellten wir uns um 15:30 für einen Bus zurück ins Tal an. Leider waren bei dem guten Wetter so viel nach Nikko gekommen, das die Tobu-Buse vollkommen überlastet waren. So mussten wir etwa ein Stunde warten bis uns ein Bus mitnehmen konnte, aber gerade noch rechtzeitig nach dem die Sonne verschwunden war und so das wir den letzten Zug erreichen konnten.

Vor der ganzen warterei hatten wir noch dieses niedliche japanische Gebäckstück (die drei Affen sind auch Teil der Holzschnitzerei in den Weltkulturerbe-Tempeln … „nichts böses hören, nichts böses sagen, nichts böses sehen“).

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Tag25: Odaiba

Da heute Regen vorhergesagt wurde, entschieden wir uns einen Ausflug auf die künstliche Insel Odaiba in der Tokyo-Bucht zu machen. Also erstmal rüber teleportieren ;P (naja, die U-Bahnstation heißt zumindest „Teleport“)

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Als erstes ging es dann ins Miraikan („Zukunftsmuseum“), in dem man wissenschaftliche Errungenschaften des letzen Jahrzehnts anschauen kann. Die eigentliche Ausstellung wirkte etwas überschaubar und eher an Schüler gerichtet (von denen auch recht viele herumwuselten). Etwas mehr Zukunftsorientiert war die Ausstellungsfläche im Erdgeschoss, dort stellten Universitäten und Firmen einige ihrer Projekte vor. Hauptsächlich viele kleine Roboter und VirtualReality-Spielereien gabe es zum Bewundern und Ausprobieren.

Inzwischen hatte der angekündigte Regen angefangen. Also zogen wir weiter in eine der viele Shopping-Malls auf Odaiba, wir fingen bei der mit der Gandam-Statur an und bummelten weiter Richtung Rainbow-Bridge.

Außerdem konnten wir Nettis Sehnsucht nach Lebkuchen zumindest rudimentär decken. Den „Lebkuchen“ haben wir bei einem Hawaii-Kaffee mit Blick auf die verregnette Rainbow-Bridge dann auch aufgefutterten.

Als es langsam dunkel wurde und die Füsse uns nicht mehr weiter tragen wollten, fuhren wir mit der Bahn wieder zurück Richtung Hotel.

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Tag24: Kultur und Shopping

Heute ging es zu erst ins Edo-Tokyo-Museum. Beim Eingang fiel unser Blick auf das Hinweis-Schild, dass einige Freiwillige, uns kostenlos durch die Ausführung begleiten. Sogar auf Deutsch, also entschieden wir uns das Angebot zu nutzen. Die nette Führerin bot uns verschiedene Varianten an z.B. „schnell das ganze Museum“ oder „nur die Edo Hälfte des Museums“. Wir wählten den Edo-Teil, also die Ursprünge der Stadt Gründung. Die ausführliche Erklärung des Exponate ließ die Zeit wie im Flug vergehen, sodass wir nach 2 Stunden erst mit der ersten Hälfte des Museums durch waren. Da wir schon deutlich hungrig waren, ging es dann nur im Schnelldurchlauf durch den „Tokyo“ Teil und dann auf die Suche nach etwas essbaren.

Die zweite Tageshälfte ging es zum Einkaufen und Bummeln kreuz und quer durch Tokyo. Erst ins Stoffviertel Nippori. Dort wurden alle Stoffläden bis ins kleinste Detail durchstöbert und in einigen wurden wir fündig. Und somit ging es dann mit der Beute weiter nach Asakusa ins Kaufhaus mit 100Yen-Shop. Und zum abschluss nach Harajuku. CREPES ESSEN AUF JAPANISCHE ART …^^

Tag23: Der Berg ruft

Heute geht die Klassenfahrt weiter zum Mt.Fuji. Also früh aufgestanden und zum Shinjuku Expressway-Bus-Terminal. Denn wir hatten schon die Tickets gekauft für den 7:15 Bus nach Kawaguchiko. Nach etwas zwei Stunden fahrt kamen wir in unserer Lieblings-Kleinstadt mit Fuji-Sicht an.

Angekommen am Bahnhof kauften wir Tickets für die Busfahrt zur 5ten Station des Mt.Fuji. Nach einer einschläfernden Stunde Fahrt mit dem kleinen vollgestopften Bus, waren wir endlich dem Fuji so nah we das im Herbst überhaupt geht. Denn auf großen Schildern stand extra das der Aufstieg seit 10. September gesperrt ist und nur noch das Wandern parallel zur 5ten Station zulässig ist. Also spazierten wir ein Stückchen am Berg endlang, genossen die Aussicht, die frische Luft und kauften das ein oder andere Andenken.

Nach einem Mittagessen ging es wieder zurück nach Kawaguchiko. Vom Bahnhof ein Stück zufuss zum „Bell“ Einkaufzentrum, wo wir mit 100Yen-Shop und Ausblick auf den Fuji noch etwas Zeit verbrachten bis zur abendlichen Rückfahrt nacht Tokyo.

 

Tag22: Chiba und Klassenfahrt

Wir wollten endlich mal eine Sehenswürdigkeit von Chiba sehen, das ist die Prefektur nördlich der Tokyo-Bucht. Chiba ist (neben Messezentrum und Disneyland) bekannt für seine große Waldfläche. Eine Wanderung durch dieses sehr bergige Gebiet war uns dann aber doch zu langatmig, deshalb entschieden wir uns für Nokogiriyama (übersetzt Sägeberg … und da es am Meer liegt könnte man sagen Bad Sägeberg ;P ). Der Berg direkt an der Küste hat eine Seilbahn und extrem gute Aussicht über die ganze Tokyo-Bucht. Bei klarem Wetter kann man angeblich sogar bis zum Mt.Fuji sehen. Einziger Hacken waren über 2 Stunden Fahrt mit lokalen Bummel-Zügen sowohl für Hin als auch Rückfahrt.

Nach einem schnellen Mittagessen (Curry-Udon und Curry-Reis), ging es wieder runter mit der Seilbahn und schnell zum Zug. Den wir wollten noch jemanden am Flughafen überraschen. Wir kamen rechtzeitig an und warteten gespannt auf die Abfertigung von NZ99 …

Da sind sie. Ein Teil unseres Japanischkurs. Man könnte sozusagen sagen, Klassenausflug ^^. Nina-San to Kathi-san Yokoso Japan ! Nach einer langen (aber sehr unterhaltsamen) Fahrt nach Tokyo und ein bisschen Auffrischen im Hotel ging es zusammen zum Tokyo-Tower.