„Golden Circle“ (gekürzte Version ;) )

Die bekannteste Touristen Tour in Island ist der „Golden Circle“, einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten liegen in einem ringförmigen Straßennetz, welches gut mit den Reisebussen abgefahren werden kann.

Wir haben uns heute beschränkt auf den großen Wasserfall (Gullfoss), heiße Quellen und einem erkalteten Vulkankrater.

Als erstes ging es zu Gullfoss, damit wir die längste Fahrtstrecke (1Stunde von Selfoss) gleich in der Morgendämmerung abgehackt haben. Ein sehr kalter Wind wehte über die Ebene, weshalb wir nur für einen kurzen Blick das Auto verlassen haben. Ach ja um uns herum wuselten ca. 2-3 Busladungen Touristen, da das Gelände aber weitläufig genug angelegt wurde verläuft sich das gut.

Weiter ging es zu den heißen Quellen, die den Begriff „Geysir“ definiert haben … aber zu erst eine Mittagspause.

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Frisch gestärkt ging es zum Strokkur, dem zur Zeit aktivsten Geysir in dieser Gegend. Bei dem sich immer eine große Menschenmenge versammelt, um auf den nächsten Ausbruch zu warten (ca. alle 10 Minuten). Neben der Hauptattraktion gibt es noch einige brodelnde Becken in denen Wasser vor sich hin kocht. Trotz der ganzen Wärme im Boden war die Luft eisig kalt und ein unangenehmer Wind peitschte auch hier über die Ebene.

Zum Abschluss des Tages ging es noch zum Kerið Krater, dieser kleine mit Wasser gefüllte Krater kann für 400 ISK (~2,90€) angeschaut werden. Ein Weg führt oben am Kraterrand entlang und eine Treppe führt runter in den Krater. Das Wasser hatte schon einige Zentimeter Eis gebildet, woran man gut sieht das hier alles erkaltet ist.

 

… und ja für den 2.11. gibt es keinen Bericht, an dem entspannten ersten Tag in Selfoss ist nichts aufregendes passiert. (Doch, es gab Dampfnudeln mit Isländischer Hefe und gemacht im Topf aufgrund mangelten Deckel für die Pfanne 😉 hat gut geklappt, Gruß Netti)

Weiterreise nach Selfoss

Wieder ein paar Impressionen von der Strecke … Pferde, Berge, Fjorde, heiße Quellen …

… und irgendwo mitten in der Landschaft ein Geothermiekraftwerk (bei dem man erst Mal nur Dampfsäulen sieht).

Ach ja und nach einem kleinen Abstecher in einen Fjord, führte uns das Navi auf eine kleine Nebenstrecke, direkt in eine 6km lange Baustelle. Die Straßenoberfläche war auf ganzer länger bereits abgetragen und man fuhr auf einer erdigen Piste ( laut http://www.road.is ist es die einzige Baustelle in ganz Süd-Island, aber dort hatten wir vor der Fahrt nicht geschaut und Vorwarnung gab es keine bei der letzten Abbiegung ~10km vorher °° ).

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Reisetag

Die meiste Zeit ging heute für das Fahren drauf also gibt es ein paar Impressionen von der vorbei geflogenen Landschaft.

 

Für die Übernachtung haben wir ein Landhotel ausgesucht, das zur Hälfte auch ein Bauernhof ist.

 

Der Schnee geht, wir auch…

Der letzte Tag in Akureyri bricht an und der zweite Tag Tauwetter hinterlässt seine Spuren, hier der Ausblick aus unserer Unterkunft (gleicher Winkel wie im ersten Akureyri Bericht).

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Heute haben wir uns noch ein weiteres Torf-Haus angeschaut, es handelt sich um den Bauernhof Laufás (das Museum im Inneren der Gebäude ist im Winter leider geschlossen).

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Die Aussicht von Laufás war auch hier einfach atemberaubend schön …

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Am frühen Abend haben wir uns noch die beleuchtete Brücke aus der Nähe angeschaut (aus unserer Unterkunft war sie gut sichtbar … ist in der Mitte vom ersten Bild 😉 ).

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kleine Fjord Rundfahrt

Eyjafjörður (das Meer vor Akureyri)

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Héðinsfjörður (unbewohnter Fjord etwas weiter im Norden)

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Die Fahrten zu den Fjorden ging entlang der Küste. Dort peitschte uns der Wind gehörig ums Auto. Die Fahrt ging auch durch den Berg. Der erste Tunnel war jedoch eine emotionale Herausforderung für den Fahrer. Einspurig! Von beiden Seiten befahrbar. Alle 100 m hatte man eine Einbuchtung, in der man dann halten musste um den Gegenverkehr durch zu lassen. Aber nach quälend langen 7 km wurde man mit einer gigantischen Aussicht auf Berge und Meer belohnt. Der zweite und dritte Tunnel war dann Gott sei dank zweispurig 😉

Ein sonniger Tag in Akureyri

Am Vormittag spazierten wir eine Runde durch die Innenstadt und dem Wohnviertel darüber.

Zum Mittagessen gönnten wir uns einen Besuch im lokalen Running-Sushi. Die Teller gleiten hier über eine schwarz-spiegelnde Platte (unter den Tellern sind kleine Wagen die magnetisch gezogen werden).

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Am Nachmittag fuhren wir tiefer ins Tal südlich von Akureyri und schauten uns eine alte Kirche an. Der obere Teil ist aus Torf gebaut auf dem Gras wächst.

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Für die nächsten Tage ist ein deutlicher Anstieg der Temperatur vorher gesagt, also genossen wir noch einmal den Anblick von Sonne und Schnee.

Sonniger Sonntag um den Mývatn See

Heute war es so sonnig, das unser Auto etwas nach gebräunt ist 😉

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… OK, ist ein Ersatzwagen, da die Batterie des KIAs, das Starten bei -14°C nicht mehr hinbekommen hat. Da wir aber in der gleichen Stadt sind, wie die zweit größte Niederlassung von Eurocar, hatten wir den Ersatzwagen schon nach etwa einer Stunde und der Ausflug in Richtung Mývatn konnte doch noch angegangen werden.

Wie im Hintergrund des oberen Bildes schon zu sehen war unser erstes Ziel das dampfende und brodelnde Gebiet beim Námafjall. Wobei die größten Dampfsäulen, die schon kilometerweit sichtbar waren, zum Geothermalkraftwerk auf der Vorderseite des Berges gehörten. Die Touristenattraktion ist ein Park mit schlammig-brodelnden oder dampfenden Löchern im Boden.

Danach gab es als Mittagessen Milchreis (den Netti noch vor dem Auto-Drama gekocht hatte), angesichts der eisigen Außentemperaturen wurde natürlich im warmen Auto gegessen … auch wenn der Platz etwas eingeschränkt war, klappte dies sehr gut 🙂 Er war sogar noch warm ^^

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Vom eigentlichen Mývatn See gab es allerdings nicht viel zu sehen, da dieser fast vollständig zu gefroren war. Was eigentlich schon erstaunlich ist, da die meisten anderen Seen hier in der Gegend noch fast Eis frei aussehen (auch häufig mit großen Wellen, durch den starken Wind).

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Am Rückweg kamen wir noch einmal am Goðafoss vorbei und haben noch ein paar Bilder von der anderen Seite gemacht und uns im Café aufgewärmt.

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