Der Schnee geht, wir auch…

Der letzte Tag in Akureyri bricht an und der zweite Tag Tauwetter hinterlässt seine Spuren, hier der Ausblick aus unserer Unterkunft (gleicher Winkel wie im ersten Akureyri Bericht).

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Heute haben wir uns noch ein weiteres Torf-Haus angeschaut, es handelt sich um den Bauernhof Laufás (das Museum im Inneren der Gebäude ist im Winter leider geschlossen).

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Die Aussicht von Laufás war auch hier einfach atemberaubend schön …

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Am frühen Abend haben wir uns noch die beleuchtete Brücke aus der Nähe angeschaut (aus unserer Unterkunft war sie gut sichtbar … ist in der Mitte vom ersten Bild 😉 ).

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kleine Fjord Rundfahrt

Eyjafjörður (das Meer vor Akureyri)

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Héðinsfjörður (unbewohnter Fjord etwas weiter im Norden)

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Die Fahrten zu den Fjorden ging entlang der Küste. Dort peitschte uns der Wind gehörig ums Auto. Die Fahrt ging auch durch den Berg. Der erste Tunnel war jedoch eine emotionale Herausforderung für den Fahrer. Einspurig! Von beiden Seiten befahrbar. Alle 100 m hatte man eine Einbuchtung, in der man dann halten musste um den Gegenverkehr durch zu lassen. Aber nach quälend langen 7 km wurde man mit einer gigantischen Aussicht auf Berge und Meer belohnt. Der zweite und dritte Tunnel war dann Gott sei dank zweispurig 😉

Ein sonniger Tag in Akureyri

Am Vormittag spazierten wir eine Runde durch die Innenstadt und dem Wohnviertel darüber.

Zum Mittagessen gönnten wir uns einen Besuch im lokalen Running-Sushi. Die Teller gleiten hier über eine schwarz-spiegelnde Platte (unter den Tellern sind kleine Wagen die magnetisch gezogen werden).

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Am Nachmittag fuhren wir tiefer ins Tal südlich von Akureyri und schauten uns eine alte Kirche an. Der obere Teil ist aus Torf gebaut auf dem Gras wächst.

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Für die nächsten Tage ist ein deutlicher Anstieg der Temperatur vorher gesagt, also genossen wir noch einmal den Anblick von Sonne und Schnee.

Sonniger Sonntag um den Mývatn See

Heute war es so sonnig, das unser Auto etwas nach gebräunt ist 😉

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… OK, ist ein Ersatzwagen, da die Batterie des KIAs, das Starten bei -14°C nicht mehr hinbekommen hat. Da wir aber in der gleichen Stadt sind, wie die zweit größte Niederlassung von Eurocar, hatten wir den Ersatzwagen schon nach etwa einer Stunde und der Ausflug in Richtung Mývatn konnte doch noch angegangen werden.

Wie im Hintergrund des oberen Bildes schon zu sehen war unser erstes Ziel das dampfende und brodelnde Gebiet beim Námafjall. Wobei die größten Dampfsäulen, die schon kilometerweit sichtbar waren, zum Geothermalkraftwerk auf der Vorderseite des Berges gehörten. Die Touristenattraktion ist ein Park mit schlammig-brodelnden oder dampfenden Löchern im Boden.

Danach gab es als Mittagessen Milchreis (den Netti noch vor dem Auto-Drama gekocht hatte), angesichts der eisigen Außentemperaturen wurde natürlich im warmen Auto gegessen … auch wenn der Platz etwas eingeschränkt war, klappte dies sehr gut 🙂 Er war sogar noch warm ^^

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Vom eigentlichen Mývatn See gab es allerdings nicht viel zu sehen, da dieser fast vollständig zu gefroren war. Was eigentlich schon erstaunlich ist, da die meisten anderen Seen hier in der Gegend noch fast Eis frei aussehen (auch häufig mit großen Wellen, durch den starken Wind).

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Am Rückweg kamen wir noch einmal am Goðafoss vorbei und haben noch ein paar Bilder von der anderen Seite gemacht und uns im Café aufgewärmt.

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Wandertag

Da der Schneefall und Wind heute eine Pause eingelegt hatten, haben wir uns entschieden Akureyri zu Fuß zu erkunden. Am Vormittag ging es bergauf, vorbei an der großen Kirche die schon deutlich über der Innenstadt liegt.

 

Weiter zum botanischen Garten, der allerdings in den Wintermonaten nur sehr eingeschränkt zugänglich ist.

 

Hier noch ein Ausblick über die Bucht, kurz hinter dem lokalen Krankenhaus.

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Auf halber Strecke ging Yuki dann aber doch die Kraft aus und Mama hatte erbarmen und schnallte ihn auf den Rücken. (Aber nach gut 2 Stunden laufen darf man das auch 😉 )

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Bei dem guten Wetter konnte man auch endlich Fotos machen von den beeindruckenden Schneeräumfahrzeugen der Stadt.

 

Am Nachmittag drehten wir noch eine kleine Runde bis zum Hafen.

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Der Schnee lichtet sich

Da der Schneefall etwas nachgelassen hat, haben wir uns heute etwas aus der Stadt gewagt. Wobei die Straßen doch mit Vorsicht zu genießen sind. Aber wir haben ja Räder mit Spikes 😉

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Zu erst ging es zum Goðafoss, einen der größeren Wasserfälle in Island. Trotz teilweise gefrorenem Wasser, ist die Lautstärke schon sehr beeindruckend.

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Danach ging es zu DEM Weihnachtshaus, ein Geschäft in dem man ganzjährig Weihnachtsartikel bekommt. Und Kekese, Schokolade, Bonbons…. 😀 Und der Weihnachtsmann war natürlich auch da 😉

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Die rote Hütte ist aber nur der kleinere Teil des Ladens, eine Treppe führt in einen Keller der bis zur Decke mit allem gefüllt ist was man an Weihnachten brauchen könnte. Sogar Räuchermännchen aus dem Erzgebirge findet man hier! ❤

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Eingeschneit

Der Schneesturm tobte fast den ganzen Tag ums Haus, wobei das Unangenehme war nicht die Schneemenge sondern der starke Wind.

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Also machten wir es uns in der Wohnung gemütlich …

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… und wagten uns nur gut eingepackt in die Innenstadt.

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Den Schnee bringen sie hier übrigens zum Teil mit Lastwagen ins Meer.

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Schöne (und beängstigend große) Eiszapfen hängen von vielen Gebäuden (direkt über den Gehweg).

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Aufbruch ins Winterwunderland

Dieses Jahr haben wir uns für unsere Reise, einen anderen Insel-Staat ausgesucht 😉 … es geht nach Island!

Am ersten Tag waren wir so erschöpft, dass wir nicht einmal Fotos gemacht haben von der unwirklichen Geröll-Landschaft südlich von Reykjavik.  Nach einigen Kilometern Fahrt durch  Moos-bedeckte Landschaften und Vororten von Reykjavik, kamen wir bei unserer ersten Unterkunft an.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten morgen, ging es auf die lange Fahrt nach Akureyri. Zu beginn wirkte unser SUV noch etwas übertrieben …

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… aber dann sahen wir auch schon die Berge auf deren Rückseite Akureyri liegt.

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Langsam nahm der Schnee auf der Straße zu …

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… ach ja, überall in der Landschaft sind Schafe und Island-Pferde … auch mitten im Schneegestöber.

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In der Mitte der Berglandschaft war die Hauptstraße („Route 1“) komplett mit Schnee bedeckt.

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Bei der Einfahrt nach Akureyri klarte das Schneegestöber wieder auf und gab den Blick frei bis runter zum Hafen.

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Tag 28: Ausklang bei brütender Hitze

Unser erster Morgen Spaziergang führte uns zum Shinto-Shrine in der Nachbarschaft. Nochmal kurz in sich gehen und die Ruhe genießen.

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Weiter ging es zum Bahnhof um die Tickets für den Flughafen-Express-Zug für Morgen Früh zu kaufen (während Tausende Menschen hinter einem vorbei huschen).

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Danach mussten wir uns noch mal einen Erdbeer-Frapocino beim Starbucks gönnen (zwei Stück kosten auch schon fast so viel wie die teuren Erdbeeren von Gestern 😉 ).

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Weiter ein wenig Bummeln und doch noch mal paar T-Shirts kaufen *dumdidum* … dann noch Online-Checkin und schon war es Mittag …

Nach dem Mittagessen haben wir uns noch kurz Richtung Fluss gewagt, aber bei etwa 30°C und brütend heißer Sonne, sind wir da doch schnell umgekehrt. Respekt denen die dort Baseball spielen O_o

Also doch in der Wohnung entspannen und nur abends noch zum Bento kaufen kurz aus dem Haus und dabei bewundern wie niedrig die Flieger über das Viertel fliegen.

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Dann früh ins Bett, schließlich müssen wir uns gegen 6 Uhr schon auf den Weg zum Flughafen machen.