Archiv der Kategorie: Japan2016

Tag18: Ise und Umgebung

Heute ging es zuerst zu den verliebten Felsen, etwas außerhalb von Ise.

Da wir gerade gut zufuss unterwegs waren, sind wir noch weiter zum nächsten Bahnhof. Dabei sind wir an einer Markthalle für lokale Produkte und Gemüse vorbeigekommen. Immer wieder eine schöne Abwechslung wenn man so etwas in Japan findet.

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Mit ein paar Möhren, Wallnuss-Brot und ein paar Snäcks ging es weiter zum Bahnhof. Mit dem Zug ging es dann nach Toba, die Stadt ist bekannt für seine Perlen-Zucht. Das Museum für fast 15€ pro Person war uns aber zu teuer, also sind wir nur eine Runde durch den Hafen und die Touristen-Shops gelaufen.

Zurück in Ise haben wir eine unglaublich niedrige Brücke gefunden, das unter der Brücke ist eine normale Straße!

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Eigentlich hatten wir uns auf den Weg gemacht, das zweite „Natural Vegetarian“ Restaurant in Ise zu besuchen. Angekommen, hat uns die Besitzerin zwar gesagt, dass „Last Order“ um 14Uhr  war (es war ca. 16uhr -.-), aber als wir uns dann im Laden umgeschaut haben, kam sie nochmal und meinte sie würde uns doch noch mal zwei Sets des Tages-Angebots vorbereiten. Es war sehr lecker!

 

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Tag17: Ise Innerer Schrein

Heute ging es zum „Inneren Schrein“ in Ise, das ist der Schrein der weiter weg ist von der Innenstadt und die Sonnengöttin Amaterasu „beherbergt“.

Das Gelände ist sehr beeindruckend, aber die größten heiligen Gebäude soll man nicht fotogrphieren. Es sind schöne Holz-Gebäude mit Strohdach und vergoldetem Giebel. Außerdem sieht man bei den wichtigen Gebäude die zweite Baufläche. Den alle 20 Jahre wird ein Nachbau der Schreingebäude erstellt und die Gottheit zieht ins neue Gebäude. Danach wir das alte Gebäude abgebaut und auf der Seite bleibt 20 Jahre ein leerer Platz mit Kiesboden. Nach dem ausgiebigen Betrachten des spirituellen Geländes, ging es weiter in die angrenzenden Einkaufsstraßen.

Nachtrag von Netti: DA GIBT ES ALLES MIT UND VON KATZEN!!! UND GANZ VIELE KATZEN ZUM KUSCHELN……Bin dann mal Katzen schmussen ^^

Tag16: Ankunft in Ise

Auch wenn wir in Nachi schon vor 8 Uhr uns auf den Weg gemacht haben, dauert die Fahrt (mit den schnellsten Zügen) bis 12Uhr. Angekommen, wollten wir gleich, ein bio-veganes Restaurant ausprobieren. Dieses hatten wir schon vorher rausgesucht. Der lange Fussweg und die Wartezeit auf einen freien Platz haben sich ausgezahlt, das Essen war sooo lecker und ein guter Kontrast zu dem Fleisch/Fisch-lastigen „Washoku“ der letzen Tage.

Nach dem einchecken in unsere neue Unterkunft, haben wir uns den Äußeren Schrein von Ise angeschaut. Leider war es schon etwas dämmrig, dadurch sind nur wenige Fotos gelungen.

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Zum Abendessen gab es endlich mal wieder japanische Nudelsuppe.

Tag15: Weiterreise mit Strandbesuch

Der Abschied von der Unterkunft fiel uns nicht leicht, aber schließlich wollten wir zum Ende des Pilgerwegs nach Nachi.
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Von Koguchi, dem kleinen Dorf zwischen den Bergen, fährt leider kein direkter Bus nach Nachi. Deshalb ging es für uns erst mit dem Bus nach Shingu und dann mit dem Zug nach Nachi. Da wir in Nachi so früh angekommen sind, haben wir uns entschlossen noch ein paar Stunden am Strand zu verbringen.

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Schließlich machten wir uns dann um kurz nach 14uhr mit dem Bus auf den Weg nach Nachisan (der Berg hinter Nachi), wo der höchste Wasserfall Japans zu bewundern ist (Wasser fällt 133m tief). Außerdem steht dort ein großer budistischer Tempel.

Nur ein paar Hundertmeter entfernt ist auch die Unterkunft für den heutigen Abend. Leider ist diese eher größer/unpersöhnlich und hat eher den scharm einer Jugendherberge.

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Tag14: Vom Regen in eine schönere Unterkunft

Wie von den Wetter-Vorhersagen angedroht fing es in der Nacht an sehr intensive zu regnen. Gerade als wir unsere Unterkunft verlassen sollten wurde es besonders intensiv.

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Aber schon ein paar Stunden später klarte es auf und es wurde extrem schwühl-warm.

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Zum Mittag waren wir im „B+B Cafe“, das uns sehr gut gefallen hat und das Essen war sehr lecker.

Am frühen Nachmittag fuhren wir mit dem Bus zur nächsten Unterkunft, wo wir sehr herzlich begrüßt wurden … und das Essen war so lecker das ich vergessen hab ein Foto zu machen bevor die Hälfte schon aufgegessen war.

Tag13: Hongu

Hier noch ein paar Bilder von der netten Unterkunft die wir gestern hatten.

Heute ging es weiter mit dem Bus nach Hongu, quasi dem Zentrum der Kumanokodo region. Wo wir den Tag verbrachten, bis es Zeit wurde zur nächsten Unterkunft zu fahren.

Leider ist hinter dem rießigen, beeindruckenden Torii keine Tempelanlage mehr. Vielmehr nur noch die Umrisse und einige alte Steinstaturen, die darauf hinweisen. Der Flußlauf dahinter lädt zum Entspannen ein. Und so verging auch dieser Tag.

Stefan quält noch ein Furchtbarer Husten. Leider gibt es in allen kleinen Dörfern hier keine „Apotheke“ Drug-Store. ALso heist es viel Trinken! Und ab ins warme Wasser…Äh Onsen meine ich ^^

Tag12: Reisen mit Männerschnupfen

Zu unseren neuen Herrberge ging es von Yuasa nach Komano Kodo. In dieser Region liegt der Berühmte Pilgerweg. Und da die Busanbindung alle paar Kilometer sehr gut ist, dachten wir uns, wir könnten doch auch ein paar „Meter“ laufen und anschließend mit dem Bus weiter.

Gesagt getan und wir sind an der ersten Station des Pilgerweges ausgestiegen. Auf der Hälfte der Strecke ging es Stefan aber nicht mehr so gut. Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, KEINEN APPETIT!

So quälte er sich noch die letzten paar Kilometer zum Bus. Mit dem Bus zur Unterkunft. Bloss blöd, das die am Gipfel ist und wir noch die Serpentienenstrasse hinauf laufen mussten.

Im Verlauf des Nachmittages ging es Stefan etwas besser, er konnte sogar was essen. Im nachhinein hätte er das lassen sollen und wir hätten nicht noch Wäsche waschen müssen ^^. Tja, die Hausdame ging sofort in Ihrer Rolle als Mutter auf und es wurde Eis zum Kühlen von Kopf und Nacken hergeholt, ein Fieberthermometer und weiteres Equipment. Und ich spielte Krankenschwester.

Tag11: Übernachten in der Onsen Burg

Nach gemütlichem Aufbruch in Kyoto und langer Zugfahrt kamen wir am frühen Nachmittag in Yuasa an. Trotz des angagierten Touristenbeauftragten, der uns am Bahnhof gleich drei englische Info-Zettel über die Stadt in die Hand drückte, konnten wir nichts sehenswertes entdecken. Statt der gehoften Soja-saucen Museen, sind wir nur in einige Verkaufsläden der lokalen Soja-sauce gestolpert. Übrigens Yuasa gilt als der Erfindungsort der Soja-sauce.

Daher ging es dann relativ schnell zu unserem sehr speziellen Hotel. Das Yuasajo ist eine kombination aus Burg-Nachbau, Onsen(Heißes Bad) und Hotel und hat auch noch einen schönen Ausblick auf die Bucht und über die Stadt.

Da es morgen schon sehr früh weiter nach Süden geht, werden wir auch in kürze in die Futons fallen ;P

 

Tag10: Kyoto Shopping

Den letzten Tag in Kyoto haben wir ruhig verbracht. Nach einem entspanten Frühstück ging es zur Nijo-Burg. Leider darf man in den Innenräumen nicht fotographieren, es gibt dort schöne Holzschnitzereien und die inneren Trennwände sind alle vergoldet und bemahlt.

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Vom Nijo sind wir mit der U-Bahn ganz nach Osten, um mal wieder die deutsche Bäckerei zu  besuchen. Wir hab das Mittagsangebot genommen mit Nürnberger-Bratwürsten, Sauerkraut, etwas getostetes Brot/Semmel und ein Stück Schokokuchen (inklusive Kaffee/Tee). Zwei Bretzeln und eine „Mandel-Ecke“ mussten wir noch mitgenommen 😉

Nächstes Ziel war das Einkaufsviertel in der Mitte von Kyoto, aber auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Heian-Schrein vorbei und das große Torii lud zu einem Selfi ein.

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Ein paar hundert Meter weiter und wir waren in den Kilometerlangen Einkaufspassagen …

Den restlichen Spätnachmittag haben wir noch Koffer umgepackt, da wir unser Schlafquatier räumen müssen. Morgen schlafen wir schließlich in einer BURG! ^^

Tag9: Rund um den Biwa-See

Heute waren wir zum ersten Mal am Biwako (also Biwa-See oder Lake Biwa), das ist der größte Süßwasser See Japans etwa so groß wie der Bodensee. Zunächst in der  Ost-Nordost Ecke in Hikone um uns die Burg anzuschauen (inklusive Aufstieg und Aussicht genießen).

Nach intensiven Begutachten der Burg ging es in die historisch gestaltete Einkaufsstraße ein paar Hundert Meter von der Burg entfernt.

Und da es schon 13 Uhr war, ging es gleich auf die Suche nach dem Mittagessen. Aber das war fast zu süüüüüüß um es zu essen ^^ .

Ursprünglich hatten wir überlegt den Biwa-See einmal zu umrunden, aber wegen der fortgeschrittenen Zeit und einer 70Minütigen Verzögerung bei den Zügen (leider haben wir vorschreck vergessen einen Foto-Beweis davon zu machen QQ), haben wir uns doch entschlossen Richtung Otsu (Süden vom Biwa-See) zu fahren. Genauer nach Otsukyo. Dort am Hafen angekommen fanden wir ein skuriles Gebäude und viele schwarze Katzen. Halloween naht 😉

Aber eigentlich waren wir hier um eine Fahrt mit der Michigan zu machen. Einem Missisipi-Schaufelrad-Dampfer der eine kleine Runde über der Lake Biwa dreht. … mit Live Musik …und jeder Menge Rentner…