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Tag 27: Eine Runde durch Osaka

Heute ging es noch mal an ein paar Stellen in Osaka die wir vor etwas drei Wochen schon einmal aufgesucht hatten. Die Idee war ein paar fehlenden Mitbringsel in Tennoji zu besorgen, da uns die anderen Viertel zu verwirrend waren (Namba und Osaka-Station).

Aber auf halben Weg machten wir erstmal einen kurzen Stopp und spazierten am Fluss entlang, wo die Kirschbäume inzwischen nur noch ganz grün sind.

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Weiter mit der U-Bahn nach Tennoji, wo noch mal ein paar Kleinigkeiten gekauft wurden und nach einem Mittagessen durfte Yuki sich nochmal austoben in der Spielecke.

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Nach dem Yuki vom Rumlaufen schon ganz verschwitzt war, ging es daran noch ein paar „das muss man gegessen haben“ nachzuholen … zu erst Crep Japan-Style (mit Erdbeeren, einem Stück Kuchen, Karamellsoße und viel zu viel Sahne O_o):

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Eigentlich wollten wir noch eine Luxus-Erdbeere essen gehen (eine sehr große Erdbeere einzeln verpackt für ~5€, aber scheinbar gibt es so etwas nur in Tokyo oder nicht in der aktuellen Saison). Als Alternative fiel uns aber ein wo es andere nobel Erdbeeren gab: In einem Obstladen im Tennoji-Park gibt es weiße und rote Erdbeeren gemischt (umgerechnet etwa 0.75€ pro Erdbeere XD). Sie haben zwar gut geschmeckt, aber auch nicht überragend.

Zum Abschluss haben wir noch paar 100Yen Münzen in GachaGacha Automaten gesteckt 😉 … besonders die mit LED-Schlüsselanhängern locken uns das Geld aus der Tasche =/

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Tag 26: Schloss Neuschwanstein in Japan?!

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Heute waren wir beim Schloss Neuschwanstein … äh oder so ähnlich 😉

Oder war es doch Paris, Osterinseln und New York an einem Tag? Hmm vielleicht war es heute doch etwas zu viel Sonne °°

… OK, zurück zum White Castle …

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So, wer jetzt nicht verwirrt ist, der kennt sich zu gut in Japan aus 😉

Also zur Auflösung: Auf dem letzten Bild ist die Burg von Himeji zu sehen, diese könnte man auch als „White Castle“ bezeichnen (Japaner bezeichnen Neuschwanstein häufiger als „White Castle“) und hier ist auch unser Ausgangspunkt zu den anderen Bildern. Was viele Touristen nicht wissen, ist, dass weit hinter der Burg ein Vergnügungspark in den Bergen liegt. International als „Taiyo Park“ bezeichnet (japanisch heißt er eigentlich Taiyou Kouen). Er ist gut erreichbar mit dem Linienbussen von Himeji Station (GoogleMaps und eine Tabelle auf der Taiyo Park Website helfen die richtige Haltestelle zu finden, von 18 Bus-Haltestellen vor dem Nordausgang es Bahnhofs … wir nahmen z.B. Bus 36 von Haltestelle 1, genau bis zur Endhaltestelle der Linie).

Also zurück zu unserem Ausgangsbild und etwas weniger rein gezoomt … das ist die Perspektive nähe Endhaltestelle von Bus Linie 36.

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Hier noch ein paar Bilder aus Sicht des Park-Haupteingangs:

Das japanische „Schloss Schwan“ (offizieller Name) ist eine Hälfte eines Parks der diverse Gebäude/Steingebilde aus der ganzen Welt nachbaut. Das Schloss scheint der größte und modernste Teil zu sein, wie man einer Steintafel entnehmen kann, gratulierte der deutsche Generalkonsul zur Eröffnung am 18.April 2009.

Im Inneren sind 7 Etagen modern ausgebaut und für Gemälde Ausstellungen und ähnliches in Verwendung. Also keine der original Räume wurde direkt nachgebaut. Es gibt zwar einen Thronsaal und einen großen Saal unter dem Dach, aber diese sind eher schlicht.

Dann wäre da noch eine Deutschlandausstellung mit übermäßig vielen Nussknackern und insgesamt 3 Aufzüge.

Im weiteren, großen Teil des Parks, sind Nachbildungen chinesischer Sehenswürdigkeiten, wie der Terrakotta-Armee, die chinesische Mauer und der Platz des Himmlischen Friedens. Wobei hier Maßstab und Details eher abnehmen. Irgendwo dazwischen der Arc de Triomphe, die kleine Freiheitsstatur und andere Skurrilitäten (z.B. überdimensionale Geldstücke aus Stein oder ein Bisschen Ägypten).

Ach ja und Yuki gefielen besonders gut, die Nachbildung der Kieselsteine …

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Tag 25: Osaka Shopping und spielen

Heute ging es noch mal in die Innenstadt von Osaka. Nochmal das „Kirschblüte“ besuchen und ein Brot kaufen, außerdem paar CDs kaufen und zu viel rumlaufen. Leider ergaben sich daraus kaum Photos … aber zumindest ein paar wie Yuki alles durch probiert (den Spielplatz vor der Bäckerei, den Schrank in der Bäckerei und die Spielecke im Muji-Kaufhaus).

Tag 24: Osaka, früher und heute

Unser erstes Ziel für heute war das „Open Air Museum of Old Japanese Farm Houses“, also ein Freilichtmuseum mit Bauernhäusern. Das Museum beinhaltet 12 Häuser, die aus ganz Japan umgesiedelt wurden (wobei etwas die Hälfte aus dem Großraum Osaka stammt). Die Anlage ist sehr liebevoll gestaltet und einige (vermutlich ehrenamtliche) ältere Herren wollen einem Details über die Häuser erzählen, schade das es mit der Sprachbarriere sehr schwer fiel.

Das Museum ist übrigens nur eine kleine Ecke im Hattori Ryokuchi Park, durch den wir dann noch eine Runde drehten. Der Park schien nur so über zu quellen von Grundschulklassen auf Ausflug und (vermutlich) Abschlussklassen beim Grillen. Wir haben versucht die etwas ruhigeren Wege dazwischen zu nutzen um Yuki eine Runde Schlaf zu gönnen. Ach ja, hier gibt es auch viel Bambus-Wald, komplett ohne Touristen.

Weiter ging es mit der U-Bahn in das moderne Osaka.

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Es ging zum Umeda Sky Building mit seiner guten Aussicht über Osaka (zumindest den nördlichen Teil der Stadt).

Tag 23: Kobe

Heute ging es nach Kobe und zwar direkt mit dem Shinkansen (in ca. 10Minuten die 30km). Vom Bahnhof Shin-Kobe dann nur ein kurzes Stück zur Seilbahn die in den Kräutergarten über Kobe führt.

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Die Seilbahn-Fahrt war wieder sehr interessant für Yuki.

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Von oben haben wir uns einmal durch den Garten geschlängelt …

Unten in der Stadt ging es dann auf die Suche nach einem Mittagessen. Beim Anblick der vielen Fleisch-Restaurants (Kobe-Rind), hat es uns dann doch zu einem vegetarischen gelockt. Das „Modernark pharm cafe“ erwies sich als gute Wahl. Das Essen war sehr gut und wir kamen mit dem Paar am Nachbartisch ins Gespräch. So erfuhren wir, dass die Dame ein Jahr in München gewohnt hat und noch recht gut Deutsch konnte.

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Noch ein kurzer Abstecher durch China Town (Yuki auf seinem chinesischem Sternzeichen) …

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… und durch ein Fussball-Fan-Shop um dem berühmtesten Deutschen in Kobe etwas näher zu sein 😉

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Tag 22: Umzug nach Shin-Osaka

Heute gibt es mal wieder kaum Photos, da wir uns hauptsächlich Bahnhof und neues Wohnviertel angeschaut haben.

Hier zwei Bilder von Yuki beim erkunden des neuen Viertels:

… und noch eins von einer Unannehmlichkeit des neuen Wohnquartiers:

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Mir war beim buchen nicht bewusst, dass Shin-Osaka die Einflugschneise für Osaka-Itami ist. Wir hören etwa alle 5 Minuten ein Flugzeug über uns und da der Flughafen nur etwa 10km von hier entfernt ist, sind die nicht gerade leise. Nach einem Blick auf die Website sind die Flüge wohl nur zwischen 7:30 und 20:30 … also wird das vielleicht doch noch etwas mit der Nachtruhe 😉 … übrigens sind das nur Inlandsflüge, die Auslandsflüge gehen über Kansai-Airport, der liegt südlich von Osaka auf einer künstlichen Insel im Meer.

Tag 21: Regen … dann spielen wir eben drinnen

Wie angekündigt kam heute der Regen. Aber es war ganz angenehm nach der vielen Sonne in den letzten Tagen. #anmerkung der Redaktion: Wenn in Japan die Sonne scheint, da bretzelt sie erbarmungslos runter. Außerdem steht die Sonne um 9 Uhr morgens schon so hoch, wie in Deutschland erst am Mittag 🌞# Außerdem hatten wir schon einen Plan.😋

Da uns die Spielecke im Kaufhaus in Otsu (nähe Zeze Station) so gut gefallen hat, ging es heute noch mal Richtung Biwa-See. Als wir ankamen war das Kaufhaus allerdings noch geschlossen (so etwas macht in Japan häufig erst um 10Uhr auf) und es nieselte nur leicht, also sind wir noch zum „Sunshinebeach“ und dem „Würzburg Haus“ °° spaziert.

Wie einer Info-Tafel zu entnehmen ist, wurde das Haus im Rahmen der Städtepartnerschaft 1998 erbaut. Eigentlich ist dort ein deutsches Restaurant, dass heute aber leider geschlossen hatte.

Zurück am Kaufhaus hatte Yuki zunächst die Spielecke für sich ganz alleine …

… gegen Mittag wurde es uns dann aber irgendwann zu voll und wir zogen weiter, schließlich müssen die Koffer für den Umzug nach Osaka gepackt werden. Übrigens das Kaufhaus bietet neben der Spielecke auch einiges anderes Rund ums Kind, hier noch ein Bild vom Windel-Automat und eins vom ~Fütterungstisch~ 😉

Tag 20: Nijo Schloss

Eigentlich hatten wir uns das Nijo Schloss für den letzten Tag in Kyoto aufgehoben (das wäre morgen). Da für morgen aber Regen angesagt ist, haben wir es dann doch heute schon besucht. Da man im Inneren keine Photos machen darf, gibt es leider nicht so viel zu zeigen. Yuki haben die vergoldeten Wände und die quietsche Böden aber viel Spaß gemacht. Auch der Garten sah wieder wunderbar aus, nur leider nutzen die Japaner inzwischen auch vermehrt Laubsauger/-bläser, wodurch es nicht so idyllisch war wie auf den Photos.

Ach ja … die vielen Kieswege nerven uns langsam ein wenig …

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… und hier sehen sie echte japanische Baumzupfer bei der Arbeit:

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Tag 19: Ein Wald in Kyoto

Beim Blick vom Mt.Hiei ( Tag 16: Der Garten über Kyoto ) ist mir aufgefallen, dass wir ein Wäldchen in Kyoto bis jetzt gar nicht besucht haben. Es wird Tadasu no Mori genannt und beinhaltet zwei größere Schreine. Die großen Laubbäume, welche ein Sonnendach über den Wegen bilden, erinnern ein wenig an den Meji-Schrein in Tokyo. Zusätzlich plätschert ein kleiner Bach durchs Gelände. Also genau das richtige an so einem heißen Tag.

Der Weg dort hin führte uns einmal quer durch den Garten am Kaiserpalast, welcher leider nicht ganz so schattig ist.

Angekommen am Tadasu no Mori ging es direkt in den südlichere Kawai Schrein.

Weiter durch den langen Mittelteil in dem ganz viele Bäume stehen und man sich fernab der Großstadt fühlt.

Und schließlich am nördlichen Ende der Shimogamo Schrein.

In dem wohl auch eine Anime-Zeichentrickserie spielt … worauf mit ~dezente~ Andeutungen in Form von Papp-Aufstellern (siehe drittes Bild oben), Poster im Laden und Plüschtieren hingewiesen wird:

Besonders zu erwähnen wäre auch noch unser hervorragendes Mittagessen, was wir im Nudelsuppen-Restaurant TowZen gegessen haben. Das kleine Restaurant ist versteckt zwischen den Wohnhäusern und hat sich spezialisiert auf Nudelsuppe mit Soya-Milch-Brühe und rein veganen Zutaten. Außerdem waren sie außerordentlich gut auf Kinder vorbereitet, so gab es Spielzeug und Bücher für Yuki und einen Baby Björn Sitz für das kleinere Kind am Nachbartisch. Leider sind Photos innerhalb des Restaurants unerwünscht, deshalb nur ein Bild vom Eingang (hinter der Schiebetür geht es erst Mal 10 Meter durch einen schmalen Vorgarten bevor man im Haus landet).

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