Tag 16

Heute Morgen war es schon so heiß, das wir uns nur quälend im Schneckentempo vorwärts bewegten. Der erste Weg führte uns ins berühmte Gion Viertel.
Das Viertel von Kyoto in dem man mit etwas Glück eine echte letzte Geisha sehen könnte.

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Das Einzige was wir sahen,
waren junge Männer aus den Clubs, in den Junge Frauen ihr vergnügen suchen. Sie brachten gerade zwei junge Frauen zu ihren Taxis.
Danach sind wir erst mal in die riesige Tempelanlage hinter Gion gegangen.

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Dort ist auch der älteste Kirschbaum Japans zu sehen. Laut meinen Recherchen sei er schon über 300 Jahre alt.

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Die Hitze heute ist sehr unerträglich. Wir laufen echt nur zentimeterweise vorwärts. Und während ich so schleiche, erfüllt mir Stefan einen Wunsch. Ich durfte als Krankenschwester tätig werden und sein Knie, Ellenbogen und Nase verarzten. Mehr wird zu dem Thema nicht gesagt 😉 nur soviel, das wir dann zu einem Beutel Eis kamen ^^

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Wir schlichen nun noch langsamer und gegen halb eins entschlossen wir erst mal zurück zum Hotel zu gehen. Den Stefan richtig zu verarzten und uns etwas auszuruhen. 6 Pflaster, eine selbstklebende Mullbinde mehr und dreißig Euro weniger ging es also zurück.
Mit schickem Pflaster und frisch erholt ging es wieder zurück auf die Straße. Und in so klimatisierten Räumen merkt man nicht, wie heiß es tatsächlich ist…. Ächtz…
Also schleichen wir nun in aller Gemütsruhe über den Töpfermarkt. Bestaunen das tolle Handwerk. Und würden uns am liebsten neu einrichten mit all dem schönen Geschirr.

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Da der Markt sich über zwei Seiten der langen Hauptstraße zieht, beschließen wir erst mal nach der ersten Seite zu unterbrechen und uns auf den Weg zum
Kiyomizu-Dera Tempel zu machen.
Aber erst verlaufen wir uns schön und landen versehentlich auf einem Friedhof.

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Aber wir laufen tapfer weiter und kommen dann endlich an.

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Hier ist heute zum Samstag ziemlich viel los. Aber die meisten Menschen sind chinesische Touristen.

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Langsam schlendern die Massen Richtung Ausgang und wir lassen uns mitziehen. Aber nicht, ohne noch mal ein Eis zu Essen. Aber man muss schnell futtern…denn es schmilzt schneller als man schauen kann.

Danach gehen wir nochmal die andere Straßenseite den Töpfermarkt ab. So langsam kommen dunkle Wolken auf, sodass wir uns entscheiden schnell zurück ins Hotel zu gehen.
Ich nehme gemütlich Platz im Onsen und Stefan ruht sich brav aus. Mal schauen wie es ihm morgen geht und ob er dann noch laufen kann 😉

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2 Gedanken zu „Tag 16

  1. Elisabeth Schwenk

    Was sich durch alle Berichte zieht, ist die Hitze, oft unerträglich. Und Stefan scheint sich ja wohl öfter zu verletzen, gute Besserung. Dann habt ihr heute sicher die obligatorischen 20km nicht geschafft, auch mal gut. Liebe Grüße aus dem sonnigen, warmen, nicht zu heissem Tettnang

    Antwort
  2. Trautzsch Kristin

    Hallo ihr Zwei – Reisenden…wie ich lesen kann erlebt ihr eine tolle Zeit und meistert alle „Höhen“und „Tiefen“ mit bravour! Ich habe eine Woche auf das Internet verzichtet und wollte nun aber erst noch schauen wie es euch ergeht, da ich nun auch das Köfferchen packe, um die Mission nach Rumänien anzutreten! Ihr seid wirklich fleißig und das lächeln in euren Gesichtern verrät – wie glücklich ihr seid – ich freu mich für euch! Genießt die Zeit und lasst es euch gut gehen – ich denḱe oft an euch…und vermisse Annett und ihre Einzigartigkeit (Sorry Stefan ;)!). Seid nun weiter anständig und passt auf euch auf! Es grüßt euch ganz herzlich – Kristin

    Antwort

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